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In Reichenbach wird schon immer zu 100% produziert, das heißt von der Masseaufbereitung bis hin zum fertigen Produkt. Wir arbeiten ganz bewusst bei Drucken und Schiebebildern nur mit Druckereien aus der Region- auch wenn es im Ausland billiger zu haben wäre. „Eine Verlagerung der Produktion oder Teilen davon ins Ausland kommt für uns absolut nicht in Frage, das steht unserer persönlichen Überzeugung völlig entgegen“, erklärt Geschäftsführer Rigo Geithe die Firmenphilosophie.


Das bedeutet natürlich auch einen ständigen Kampf mit steigenden Preisen in Deutschland, steigenden Mindestlöhnen und steigender bürokratischer Hürden. Dies erschwert den Wettbewerb mit den anderen europäischen Porzellanherstellern, aber man hat sich im familiären Betrieb mit Kleinserien und der Konzentration auf spezielle Kundenwünsche eine Nische eröffnet. Und in dieser Nische können, gerade auch was Nachhaltigkeit angeht, Massenhersteller kaum mit Reichenbach konkurrieren. „Bei uns wird ein Teller nichts deshalb entsorgt, weil die Glasur nach dem Brand nicht optimal aussieht- wir sind eine Manufaktur, wir bessern das aus, und es geht nochmal mit durch den nächsten Ofen. Die Öfen feuern wir übrigens auch erst dann an, wenn sie wirklich gefüllt sind. Brennen von Porzellan kostet viel Energie, und damit muss man bewusst umgehen. Dennoch können wir unseren Kunden gute Lieferzeiten anbieten, da ja alles hier vor Ort produziert wird. Wir sind in unseren ganzen Prozessen von wenigen Zulieferungen abhängig und setzen auf möglichst kurze Transportwege.“ ‍ Eine ganz neue Form, das Thema Nachhaltigkeit zu beleuchten, haben wir in einem neuen Projekt mit dem alfi-Museum kürzlich erst umgesetzt: die Neuauflage eines DDR-Klassikers- die alfi Isolierkanne von der Formgestalterin MArgarete JAHny. So entstand ein altes Design in neuem Gewand: die Isolierkanne MAJAH. Eine  ikonischeTischkanne aus Porzellan mit Glaseinsatz. Der aufgelegte Deckel ist nicht zum luftdichten Verschließen gemacht: er kann herumgedreht auch als Milchkännchen fungieren und das Getränk hat trotzdem pro Stunde lediglich einen Wärmeverlust von nur 2 Grad. Denn Nachhaltigkeit bedeutet auch „Vorhandenes zu schätzen und zu nutzen, und ihm ein neues modernes Gesicht zu geben.“, so Annett Geithe. Der Erfolg und das mediale Interesse an dem Revival geben uns als Hersteller und dem alfi-Museum Recht. Ursprünglich erst einmal als Auflage mit 100 Kannen geplant, wird in unseren Hallen aktuell fleißig nachproduziert, um der Nachfrage gerecht zu werden. Erhältlich ist die Kanne exklusiv im Onlineshop der Porzellanmanufaktur oder auf der website des alfi-Museums Fischbach/Rhön. Hier könnt ihr einen kleinen Einblick in die Präsentation der MAJAH Kanne bekommen: MDR Fernsehbeitrag zur Isolierkanne MAJAH